Memento Mori

Denk daran, du wirst sterben!


Die Damen, die mir jeden Morgen ein entzückende Lächeln schenkt, spreche ich morgen an!

Noch ein Projekt, dann gönne ich mir eine Auszeit!

Eine Chance gebe ich ihm noch, wenn er sich dann nicht ändert, verlasse ich ihn!

Wenn die Zeit reif ist werde ich … !



Klingt das vertraut? Können Sie sich mit Situationen wie diesen identifizieren? Ich kenne all diese und noch unzählige mehr nur zu gut. So zu leben, als wäre mein Leben unendlich, war eine der größten Limitierungen in meinem Denken. Irgendwann... Morgen..., für viele gibt es weder irgendwann noch morgen. Für mich und jeden anderen wird es einmal kein morgen geben. Dieser Tag kann heute sein. Ich könne heute bei einem Verkehrsunfall sterben. Vielleicht stolpere ich auf einer Treppe und breche mein Genick? Nicht nur ich, jeder. Was ist dann mit all den Dingen, die ich sagen oder machen will? All die Dinge die ich irgendwann machen werde – im Urlaub, der Auszeit oder der Pension.


Mich meiner Sterblichkeit jeden Morgen zu erinnern, mir jeden Tag klar zu machen, dass heute der letzte Tag in meinem Leben sein wird, hat alles in Perspektive gesetzt. Morgens aufzustehen und 5-10 Minuten, bei einer Tasse Tee, ein oder zwei Szenarien durchspielen. Wie verabschiede ich mich heute für immer. Mit so vielen Details wie möglich. Jeden Morgen das Gefühl von Angst, im Körper zu empfinden, die Angst davor, dahinzuscheiden und gewisse Dinge nicht getan oder gesagt zu haben.

Irgendwann wird zu bald, morgen zu heute und später zu jetzt. Hier geht es aber nicht um die Wäsche oder das Geschirr. Hier geht es um alles, was wirklich wichtig ist für mich. Das ich mich einer Tätigkeit widme, die mich erfüllt, wenn diese auch nicht so lukrativ ist, wie die Arbeit im Hamsterrad. Das ich mich nur mit Leuten abgebe, die mich weder ändern noch ungefragt belehren wollen. Meine Zeit mit Büchern, im Garten oder einer Scooter Fahrt durch die Nachbarschaft verbringen. Ein Leben zu leben, das selbstbestimmt ist und so wenig wie möglich von außen diktiert wird. Wie würde dieses Leben für Sie aussehen?


Ein Leben so zu gestalten, erfordert ein hohes Maß an selbst Reflektion und der Fähigkeit, dies Kommunizieren zu können. Wer weiß schon genau, was sie/er wirklich möchte? Sind nicht viele von uns den täglich Trott seit der Schule so gewohnt, dass alles andere fremd erscheint?


Wie viele Gedanke ich jeden Tag damit verbracht habe, mich zu fragen was andere wohl von mir und den Dingen, die mein Leben gestalten, denken. Ich muss dieses und jenes sein, um in der Gesellschaft etwas darzustellen. Ich muss mich nach diversen sozialen Normen richten, um in der Familie meinen Platz zu haben. Den Bogen nicht überspannen, damit ich den Job behalte, der mir finanzielle Sicherheit bietet. Sicherheit? Die Geschichte zeigt uns, dass Sicherheit ein trügerischer Begleiter sein kann. Wie viele Menschen, in der Vergangenheit und Gegenwart, waren sich ihrer Heimat, ihrem Recht auf Religionsfreiheit oder Bewegungsfreiheit sicher und wurden eines Besseren belehrt.


Memento Mori ist ein Weg, sich selbst besser kennen zu lernen und heraus zu finden, was man mit seinem eignen Leben wirklich machen möchte. Die passenden Kommunikation Tools, um diese neu gewonnenen Einsichten mitzuteilen erhalten Sie in unseren Workshops.




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Alexander Müller


Alexander ist Trainer und Coach für Kommunikation.




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